Zweite Corona-Welle auch in Malawi

Diakonie

01.03.2021

Zwei Monate später als Deutschland steht nun auch Malawi am Beginn der zweiten Corona-Welle. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist dort schon jetzt deutlich höher als im vergangenen Frühsommer. Dass die Zahlen dort dennoch deutlich unter denen in Deutschland liegen, dürfte mit verschiedenen Faktoren zusammenhängen. Eines der Probleme ist wohl, dass viele Menschen dort keinen Zugang zum Gesundheitswesen haben und sich weder testen noch behandeln lassen können. 

Um auch den nun grassierenden Mutationen aus Südafrika begegnen zu können, haben die Koordinatoren vor Ort beschlossen, die Maßnahmen des vergangenen Jahres noch einmal zu intensivieren. Es wird in Kooperation mit dem Krankenhaus in Nkhoma ein weiteres Training für Koordinatoren und Gruppensprecher geben, die ihr Wissen dann in einer Haustür-Kampagne an die hilfsbedürftigen Menschen weitergeben. Dabei sollen vor allem die AHA-Regeln und das Verhalten beim Auftreten von Symptomen erläutert werden. Zudem sollen die ca. 1700 hilfsbedürftigen Menschen jeweils zwei Masken und ein Stück Seife erhalten. Da in vielen Hausgemeinschaften von nur einem Teller gegessen wird und auch nicht jeder einen eigenen Becher hat, haben wir entschieden, auch Becher und Teller bereitzustellen, um das Infektionsrisiko im Alltag weiter zu senken. Dankenswerterweise haben sich der Kirchenkreis und der MoeWe-Ausschuss (Mission Oekumene und kirchliche Weltverantwortung) hier sehr großzügig und kooperativ gezeigt.

Florian Barth

So können Sie das Programm
Hilfe für Malawi unterstützen:
Spendenkonto: Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen
IBAN: DE27 4305 0001 0018 3076 78
Sparkasse Bochum
Stichwort: MALAWI

Kontakt: malawi@kirchengemeinde-bochum- wiemelhausen.de