Holger Saiko

Die Kandidaten (m/w/d)

23.01.2020

Holger Saiko

Beruf:

Grafikdesigner und Marketingberater

Geburtsjahr:

1976

Familienstand:

verheiratet

Hobbies:

Imkern, Hunde, Sport, Italien, Natur

Was ist meine Motivation mich als Kandidatin/Kandidat bei der Presbyteriumswahl 2020 aufstellen zu lassen?

Wie der Welt im Großen und jedem Einzelnen im Kleinen, so steht auch unserer Gemeinde eine spannende Zukunft mit noch nicht in jeder Hinsicht absehbaren Herausforderungen gegenüber. Diesen Herausforderungen haben wir uns gestellt und stellen uns ihnen auch weiterhin mit Verantwortung und Freude. Bereits Erreichtes muss gefestigt und weiterentwickelt werden. Das gilt vor allem in der noch nicht abschließend geklärten Standortfrage, als auch in anstehenden Personalfragen sowie einer weiteren inhaltlichen Ausrichtung unserer Gemeindearbeit und nicht zuletzt der im spirituellen Bereich. Ich möchte durch neue Ideen und Mut Sinnvolles bewahren und Manches hinterfragen, um unsere Gemeinde für die Zukunft zu wappnen. Dies wünsche ich mir natürlich im Konsenz mit allen Beteiligten, scheue aber auch nicht die Diskussion und Auseinandersetzung, wenn es darum geht, Steine aus dem Weg zu räumen und Türen für neue Gedanken und Wege zu öffnen. So wird es für mich weiterhin eine Motivation sein, unsere Gemeinde aus den drei Altbezirken endlich zu einer starken Gemeinschaft zu vereinen, was uns so bisher noch nicht ausreichend geglückt ist.

Wo sehe ich bei einer Wahl meine Aufgabe und meinen Schwerpunkt in der Gemeinde?

Vorrangig sehe ich meine Aufgabenbereiche weiterhin in unserer Arbeit mit Geflüchteten, in der Entwicklung und Durchführung neuer Angebote für unsere Gemeindemitglieder und die Menschen in unserer Stadt sowie eine ausgewogene und von der Mehrheit unserer Mitglieder getragene Gemeindekonzeption, wohl unsere größte Herausforderung! Ganz besonders liegt mir ein weiteres Zusammenwachsen der drei Altbezirke Baumhof, Melanchthon und Petri am Herzen. Hier fühle ich noch viele Vorbehalte untereinander und ich würde gern zu einem erstarkten Wir-Gefühl beitragen. Manch einem Gemeindemitglied bin ich zu forsch, zu schnell. Manch einem gar zu unbequem. Aber mir ist es wichtig, Dinge klar zu benennen und gemeinsam anzugehen. Bequemlichkeit war hier noch nie mein Maßstab. Für mich liegen zukünftige Gemeindeschwerpunkte in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, denn sie sind unsere Zukunft. Mir liegt ferner die Arbeit der Diakonie am Herzen und sollte der hohen Wertigkeit der Kulturarbeit unserer Gemeinde nicht nachstehen. Dabei möchte ich ganz klar die Kulturarbeit unserer Gemeinde nicht abwerten, sondern möchte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Diakonie in den selben hohen Stellenwert erheben. Wir sind eine große und bunte Gemeinde. Da ist noch jede Mende Luft nach oben, gemeinsam Vieles zu erreichen.

Welche Vision habe ich für unsere Gemeinde?

Um etwas mitzugestalten braucht es Visionen. Bis zum Jahr 2030 wollen und müssen wir uns in Teilen neu aufstellen und mitunter auch neue Wege gehen. In den letzten Monaten und Jahren hat sich das Presbyterium sehr intensiv mit der neuen Gemeindekonzeption beschäftigt. Hier wünsche ich mir eine tragbare, finanzierbare und für die Gemeinde gangbare Lösung. Eine Lösung, die nicht weiter spaltet, sondern zusammenführt. Meine Vision ist eine weltoffene und naturbewusste Gemeinde mit Offenheit und Mut für neue Konzepte, die Bewährtes schätzt und bewahrt und gesellschaftlich und politisch christliche Positionen einnimmt und für diese streitet und versöhnt. Ich wünsche mir mehr Mut, aus Visionen und Träumen dann auch Realität werden zu lassen um so gemeinsame Entscheidungen Wirklichkeit werden zu lassen, für uns, für unsere Gemeinschaft, für unsere Kinder, für unsere Zukunft.

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