Markus Uhrich

Die Kandidaten (m/w/d)

23.01.2020

Meine erste Amtszeit im Presbyterium begann mit der Presbyteriumswahl im
Jahr 2000, seinerzeit noch in der Ev. Melanchthon-Kirchengemeinde. Aufgrund
meiner beruflichen Tätigkeit als technischer Planer in der Energieversorgung

durfte ich durchgängig als Baukirchmeister und zeitweise als
Finanzkirchmeister unsere Gemeinde begleiten. Neben den vielen „kleine
Reparaturarbeiten“ ergaben sich in dieser Zeit viele strukturelle und
organisatorische Änderungen, die eine Anpassung unserer Räumlichkeiten an
den sich jeweils ändernden Bedarf unserer Gemeinde bedeuteten. Herauszuheben
ist da sicherlich der Umbau und die Erweiterung der KITA Melanchthon mit 2
zusätzlichen U-3 Gruppen im bestehenden Ernst-Moritz-Arndt-Haus bei
laufendem KITA-Betrieb – aber leider auch die bestehende vorläufige
Schließung unserer Petrikirche. Die längst überfällige zukünftige
Gebäudekonzeption der Gemeinde konnte in der ablaufenden Periode aus sehr
vielen unterschiedlichen Gründen noch nicht abgeschlossen werden. Gerne
würde ich diese Aufgabe gemeinsam mit dem neuen Presbyterium abschließen.

Im Rahmen der Ev.-Männerarbeit in unserer Gemeinde stehe ich auch weiterhin
bei der Organisation und Planung der mittlerweile traditionellen
Vater-Kind-Wochenenden und des jährlich stattfindenden Familienseminares in
den Herbstferien zur Verfügung. Diese Arbeit unterstützt in Kooperation mit
dem Institut für Kirche und Gesellschaft berufstätige Väter mit Ihren
Kindern als auch Familien, die sonst nicht die Zeit für einen regelmäßigen
Besuch unserer gottesdienstlichen Angebote finden, aber trotzdem an einem
spirituellen gemeindlichen Leben teilhaben möchten.   
Gemeinsam mit Pfr. Martin Röttger konnten wir so unsere Ev. Familien- und
Erwachsenenbildung mit der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen seit vielen
Jahren verknüpfen.

Insgesamt stelle ich mir unter einem Presbyter einen Unterstützer und
Wegbereiter unabhängig für alle unsere Gruppen, Kreise und Gemeindeglieder
vor, sicherlich mit einem Aufgabenschwerpunkt aber nicht ausschließlich für
einen Schwerpunkt.

Aus der Sicht meiner bisherigen gemeindlichen Tätigkeit wünsche ich mir für
die Zukunft eine lebendige Gemeinde, die vielleicht mit einer geringeren
Last vieler Standorte und Gebäude, mehr Möglichkeiten und ausreichend Mittel
besitzt um vielfältige Angebote für Ihre Mitglieder zu ermöglichen.
Mehr Kooperationen mit unseren Nachbargemeinden könnten das zusätzlich
unterstützen. Gemeindereichtum macht für mich nicht die Anzahl der
bespielten Gebäude sondern den Inhalt des gemeinschaftlichen christlichen
Lebens in Ihnen aus.