Das Friedenslicht in der Melanchthonkirche
Fast unmerklich geschah es.
An einem Nachmittag vor dem 4. Advent.
Mit einer kleinen Laterne in der Hand erschien der Propst der katholischen Kirche in der Melanchthonkirche und beschenkte uns mit dem Friedenslicht.
Fast ehrfürchtig hüteten wir dieses besondere Licht bis in die Weihnachtszeit – in einem Glaszylinder – tagein und tagaus.
Wir konnten einigen Kindern in den Schulgottesdiensten vom Hoffnungslicht aus Bethlehem erzählen, obwohl an diesem Ort immer wieder so viel Krieg und Leid existiert.
In den Weihnachtsgottesdiensten haben wir mit dem Friedenslicht um ein friedvolles Miteinander in der Welt gebeten und wie wichtig es ist, Licht in die Dunkelheit zu tragen – selbst hoffnungsvolles Licht für andere Menschen zu sein.
Katja Roßbach-Blauth

