Gottesdienste in Wiemelhausen – eine Momentaufnahme

Gottesdienste

01.06.2021

Nach dem wir lange Zeit keine Gottesdienste in der Kirche feiern konnten, ging es seit Mitte Mai wieder los: Seit Sonntag, 16.05.2021 sind unsere Gottesdienststätten zum Stillen Gebet geöffnet: jeden Sonntag von 10.30 – 12.00 Uhr in der Melanchthonkirche und unter der Woche am Mittwoch von 15.30 – 17 Uhr im Baumhofzentrum. Natürlich können nur wenige gleichzeitig im Raum sein (Melanchthonkirche 10, Baumhofzentrum 3 Personen gleichzeitig), mit Masken und mit negativen Testergebnissen. 

An Pfingsten haben wir im Pfarrgarten an der Melanchthonkirche um 12.00 Uhr mit begrenzter Teilnehmerzahl und unter Einhaltung der Hygieneregeln einen ersten Open-Air-Gottesdienst gehalten. Das wollen wir so fortsetzen und auch das Baumhofzentrum bald einbeziehen. Sobald die Inzidenz stabil unter 100 ist, werden wir wieder in die Kirchen gehen. Auch Kasualien sollen möglich sein: Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Beerdigungen in ganz kleinem Rahmen mit wenigen Menschen. Gottesdienste in den Seniorenheimen sind seit diesen Tagen wieder möglich – in kleinen Gruppen auf den Stationen oder draußen in der frischen Luft.  Bis dahin und stets begleitend bleiben die digitalen Angebote. 

Die Fingerhutkirche, der ZOOM-Gottesdienst, immer wieder auch ein Podcast, die digitalen Konzertangebote des Kulturraums Melanchthonkirche

Ein breites, ein aufwendiges Angebot, in das wir viel Mühe stecken.

All das finden Sie auf unserer Gemeinde-Homepage: https://www.kirchengemeinde-bochum-wiemelhausen.de, der Homepage des Kulturraums Melanchthonkirche:  https://kulturraum-melanchthonkirche.de und kirchenkreisweit auch auf der Homepage des Kirchenkreises https://www.kirchenkreis-bochum.de/home/kirche-online.  

Die Schwelle in die digitale Welt ist für viele Menschen  hoch. Trotzdem haben sich viele inzwischen daran gewöhnt und in Online-Gottesdiensten und Online-Gesprächen gute, ja, beglückende Erfahrungen gemacht. In einem Dorf in Malawi gaben wir einer alten Frau ein Handy. Sie stand da mit diesem modernen Gerät und wir machten uns Sorgen. Ihre Antwort war einfach und zuversichtlich: „Ich habe einen Enkel, der wird es mir erklären.“   

Etwas von dieser Zuversicht wünsche ich mir bei uns. Auch Sie sind nicht allein! Genau dafür sind wir eine Gemeinde.  Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die einander auch etwas erklären können. Ich finde, es ist unsere Pflicht, Sie dabei zu unterstützen, auch  die digitalen Schwellen in unsere Gottesdienste und Veranstaltungen zu überwinden. Ich möchte Sie einladen, mich anzurufen. Dann  können wir gemeinsam die technischen Möglichkeiten erkunden und, wenn ich nicht weiter weiß, vermittle ich jemanden, die oder der hilft. Wenn ich’s gelernt habe, schaffen Sie es erst recht!  

Großartiges leisten nun schon seit über einem Jahr die Leiterinnen und Leiter unserer Gruppen, der Männer- und Tanzkreise, der Frauenhilfen, der Seniorengruppen, der Chöre. Man trifft sich zur Videokonferenz, man telefoniert; man schreibt einander, man denkt aneinander. Und natürlich kann man dem, was man miteinander teilt, auch eine Andacht von uns Pfarrern beilegen. Wir haben in diesen Tagen viele Andachten geschrieben. So haben wir es in diesem Jahr gehalten. So soll es weitergehen. Das, was eine Gruppe, was ein Kreis in einer Gemeinde ist, nämlich Menschen, die füreinander da sind, das galt all die Jahre zuvor und es gilt erst recht jetzt und es bewährt sich in der Krise. Sie sind eine wichtige Facette einer auch und gerade in der Krise lebendigen Gemeinde. 

Ich möchte an dieser Stelle im Namen unseres Presbyteriums von ganzem Herzen allen danken, die dazu beitragen, dass unsere Gemeinde eine den Menschen zugewandte Gemeinde ist!

Hier meine Telefonnummer: 0234 / 31 24 58 Da finden Sie auch einen Anrufbeantworter.

Martin Röttger