Reisebericht Malawi Teil 11

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19.10.2020

Teil 11 – Landschaft und Kultur

Die Landschaft wird von Hochflächen, die von einzelnen Inselbergen überragt werden geprägt. Die nördliche Region ist bergig; die höchsten Gipfel steigen hier bis zu 3000 Meter über dem Meeresspiegel an.

Der Malawisee erstreckt sich über 570 Kilometer und ist bis zu 80 Kilometer breit und damit der größte See Malawis und zugleich das drittgrößte Binnengewässer Afrikas.

Im März, dem Ende der Regenzeit war die Landschaft satt und grün. Doch im Sommer ist die Landschaft durch Hitze und Trockenheit geprägt.

Das Hauptnahrungsmittel in Malawi ist Mais. Aus Maismehl wird das National-gericht Sima gekocht.

Auf den Maisfeldern haben sich die Feldbesitzer Hütten gebaut, um die Maisfelder zu sichern, denn die dort lebenden Affen mögen den Mais ebenfalls sehr gern und stibitzen sich den einen oder anderen Maiskolben.

Diese Hütten mit Tabak konnte man entlang der Straßen und in den Dörfern sehen. Der Tabak wird unter diesen Dächern getrocknet. Die grünen Pflanzen sind noch relativ frisch. Die braunen Blätter hängen bereits länger und können bald abgenommen und verkauft werden.

Das Fahrrad ist eines der wichtigsten Transportmittel. Die schlechten Straßenver­hältnisse -vor allem bei Regenfällen- machen es unmöglich mit den z.T. klapprigen Autos in die Dörfer zu fahren. Fahrräder oder auch Motorräder sind eine gute Alternative, sie werden auch als Taxi benutzt. Damit werden Ziegen und Hühner transportiert. Aber auch Holzkohle und andere Waren werden mit dem Rad transportiert.

Wer aufmerksam durch die Landschaft geht kann interessante Tiere entdecken. So beispielsweise das Chamäleon oder das Insekt (Stabheuschrcke), das wir auf einer grünen Wiese vor dem Flughafen gefunden haben.

In einem Nationalpark konnten wir Elefanten, Nilpferde, Antilopen, Zebras und natürlich Affen sehen. Nashörner, Giraffen und Löwen haben wir nicht entdeckt.

Der Malawisee zieht sich durchs Land und bietet den Menschen um den See einen perfekten Lebensraum. Abends fahren die Boote auf den See hinaus zum Fischen. Dabei handelt es sich um Einboote, die aus einem Stamm gefertigt werden.

Früh morgens kommen die Menschen, die um den See herum wohnen, um sich im See zu Waschen und die Zähne zu putzen. Aber auch das schmutzige Geschirr und Wäsche wird im See gewaschen.

Um den See herum hat sich Tourismus angesiedelt. Kleine, sehr einfache Pensionen, Kunsthandwerk und Bootstouren werden den Touristen angeboten. Der Malawisee ist durch seine reiche Fischvielfalt auch unter Tauchern sehr geschätzt.

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