Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum-Wiemelhausen.

Die Pfarrer*innen und weitere Ansprechpartner geben Ihnen gerne Auskunft.

Wir laden ein zu Gottesdiensten im Baumhofzentrum und in der Melanchthonkirche. Dort finden Sie ein vielfältiges Angebot unterschiedlicher Gottesdienstformen.

Die Petrikirche ist aus Sicherheitsgründen derzeit stillgelegt.

Eine Übersicht der aktuellen Termine erhalten Sie im Kalender, Informationen zu Amtshandlungen wie Taufe, Trauung und Beerdigung finden Sie auf dieser Seite ebenso wie die Angebote im Kulturraum /Melanchthonkirche.

Die Melanchthonkirche ist Gemeindekirche und Kulturkirche zugleich.

Die Evangelische Kirchengemeinde Bochum-Wiemelhausen bietet vielfältige Möglichkeiten zur Teilnahme. Sie können einmalig vorbeischauen oder auf Dauer dazukommen. Es gibt aus der Gemeinde und in den Gruppen und Angeboten vieles zu entdecken. Wir freuen uns auf Sie.

 

Grusswort aus dem aktuellen Gemeindebrief

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“
(Prediger 3,11 Monatsspruch für September)

In der Tat hatte ich im Herbst 2015 für einen Moment die Hoffnung, dass in dem Land, in dem ich bisher die meiste Zeit meines Lebens verbracht habe, eine offene Gesellschaft möglich wäre. Und ich hatte das Gefühl, dies wäre gar nicht so schwer, es in gemeinsamer Anstrengung vieler Menschen zu erreichen. Ich habe gespürt, dass es in diesem Land eine engagierte Zivilgesellschaft gibt. Viele haben sich damals auf den Weg gemacht. Auch ich. Diese Bewegung war davon getragen, dass Integration mehr ist, als andere Menschen zur Anpassung zu zwingen oder der eigenen Gesellschaft (welches Konstrukt auch immer das sein mag) einzuverleiben. Es wurde etwas spürbar davon, dass Integration bedeutet, dass eine Gesellschaft eine lernende Gesellschaft ist, dass die Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft gleichzusetzen ist mit ihrer Entwicklungsfähigkeit. Die Gesellschaft des Landes, in dem ich geboren wurde, schien in diesem Moment entwicklungsfähig. Ich möchte an dieser Vision festhalten, dass eine Gesellschaft möglich ist, die der Veränderung und Horizonterweiterung in der Begegnung mit dem Fremden nicht mit Angst und Abgrenzung begegnet.

Der Prozess, der im Herbst 2015 für viele Menschen vielleicht wirklich zum ersten Mal spürbar wurde, war damals längst im Gange und er wird auch nicht aufhören, einfach darum, weil die Welt, in der wir leben, nicht teilbar ist und die Konstruktion von Grenzen als Abgrenzung eine Illusion ist. Die Grenze ist ein Ort der Ambiguität, weil jede Grenze nicht nur Mauer sondern zugleich Verbindung und Übergang ist und bleibt, egal was man tut. Die Grenze ist der Ort, an dem sich entscheidet, ob eine Gesellschaft offen und lernfähig ist. Und eine Grenze kann in beide Richtungen überschritten werden. An einem Ort geboren zu sein, ist ein Schicksal, das in weltoffene Verantwortung ruft.

In der Politik macht sich gerade da, wo politisches Handeln notwendig wäre, eine Art lautstarke Lähmung breit. Das ist fatal und gefährlich. Es fehlt wohl oft an Mut und Gelassenheit. Darum kommt den Religionsgemeinschaften – auch und gerade vor Ort – besondere Verantwortung zu. Denn hier gilt es miteinander den Alltag zu leben. Zu den beglückenden Erfahrungen des Jahres 2015 gehörte übrigens auch, dass ungeahnte Kooperationen möglich waren. Dass Kirche darin eine Partnerin unter anderen war, tat gut und ist zukunftsweisend für die Rolle von Kirche in einer religiös und kulturell vielfältigen Gesellschaft, die weiß, dass sie eine Lerngemeinschaft ist und bleibt.

Martin Röttger

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