Der für den 30. Oktober 2019 um 19.30 Uhr in der Melanchthonkirche geplante Gemeindevortrag von Prof. Dr. Hellmut Zschoch zum Thema:

Religion, Protestantismus, Nation

Ernst Moritz Arndts deutsches Christentum

findet aufgrund von Terminschwierigkeiten des Referenten nicht statt.

Der Vortrag wird im Februar 2020 nachgeholt.
Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum-Wiemelhausen.

Die Pfarrer*innen und weitere Ansprechpartner geben Ihnen gerne Auskunft.

Wir laden ein zu Gottesdiensten im Baumhofzentrum und in der Melanchthonkirche. Dort finden Sie ein vielfältiges Angebot unterschiedlicher Gottesdienstformen.

Die Petrikirche ist aus Sicherheitsgründen derzeit stillgelegt.

Eine Übersicht der aktuellen Termine erhalten Sie im Kalender, Informationen zu Amtshandlungen wie Taufe, Trauung und Beerdigung finden Sie auf dieser Seite ebenso wie die Angebote im Kulturraum /Melanchthonkirche.

Die Melanchthonkirche ist Gemeindekirche und Kulturkirche zugleich.

Die Evangelische Kirchengemeinde Bochum-Wiemelhausen bietet vielfältige Möglichkeiten zur Teilnahme. Sie können einmalig vorbeischauen oder auf Dauer dazukommen. Es gibt aus der Gemeinde und in den Gruppen und Angeboten vieles zu entdecken. Wir freuen uns auf Sie.

Grusswort aus dem aktuellen Gemeindebrief

Auf ein Wort

Es ist Zeit für einen Ausflug ins Grüne. Es ist Zeit, der brütenden Hitze der Stadt zu entkommen. Staubige Wege führen durch den Wald bergauf, bergab. Trockene Äste, braune Blätter zeigen Spuren der Kränkung. Es ist viel zu heiß. Schon wieder so ein heißer Sommer. Die Wupper quält sich, ihren Weg zu finden, mal träge, mal quirlig. Die Strömung hat Steine und Baumstämme im Flussbett zurückgelassen. Die Fähre, die vom einen zum anderen Ufer trägt, wird mit Muskelkraft betrieben. Ein Radfahrer und ein 12-jähriger Junge zeigen, dass sie stark genug sind, die Fähre in Bewegung zu halten. Die anderen senken ihren Blick, als suchten sie einen Schatz im wasserumspülten Grund. Ein Mann steht bis zur Wade im Wasser. „Das nächste Mal waten wir durchs Wasser“, sagt eine junge Frau. Die anderen lachen. Dann drehen sie sich um, schauen hoch zur Brücke, ein Wunderwerk menschlicher Ingenieurskunst, kräftig und filigran wie der Eifelturm. „Pass auf, die Steine sind glitschig“ hören sie den Mann rufen.

„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ (Matthäus 16,26, Monatsspruch für September)

„Wir sind viel, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ rufen die jungen Menschen, die Freitags auf die Straße gehen. Als ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages dazu meinte sagen zu müssen, „die jungen Menschen sollten derart komplexe Themen wie den Klimaschutz bitte den Profis überlassen“, konterten diese mit dem Satz, „die Titanic sei von Profis gebaut worden, die Arche Noah von Laien“ (nachzulesen in Süddeutsche Zeitung vom 26. Juli 2017). Abgesehen von ihrer Schlagfertigkeit, längst haben sie sich zu Profis in Sachen Klimaschutz weitergebildet und stellen Forderungen, die von Wissenschaftlern (scientist for future) unterstützt werden.

Es ist Zeit, zu handeln, damit der Mensch nicht Schaden nimmt an Seele und Leib.

Der Radfahrer und der 12jährige Junge haben die Fähre ans andere Ufer gebracht. Die Brücke, das filigrane Kunstwerk menschlicher Ingenieurskunst, ist kaum noch zu sehen. Und warum nicht: das nächste Mal waten wir durchs Wasser und passen auf, auf den glitschigen Steinen nicht auszurutschen.

Ihre Ellen Strathmann-von Soosten

 

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