Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum-Wiemelhausen.

Die Pfarrer*innen und weitere Ansprechpartner geben Ihnen gerne Auskunft.

Wir laden ein zu Gottesdiensten im Baumhofzentrum und in der Melanchthonkirche. Dort finden Sie ein vielfältiges Angebot unterschiedlicher Gottesdienstformen.

Die Petrikirche ist aus Sicherheitsgründen derzeit stillgelegt.

Eine Übersicht der aktuellen Termine erhalten Sie im Kalender, Informationen zu Amtshandlungen wie Taufe, Trauung und Beerdigung finden Sie auf dieser Seite ebenso wie die Angebote im Kulturraum /Melanchthonkirche.

Die Melanchthonkirche ist Gemeindekirche und Kulturkirche zugleich.

Die Evangelische Kirchengemeinde Bochum-Wiemelhausen bietet vielfältige Möglichkeiten zur Teilnahme. Sie können einmalig vorbeischauen oder auf Dauer dazukommen. Es gibt aus der Gemeinde und in den Gruppen und Angeboten vieles zu entdecken. Wir freuen uns auf Sie.

 

Grusswort aus dem aktuellen Gemeindebrief

Liebe Leserin, lieber Leser!

Drei Monatssprüche können uns begleiten in dieser Sommerzeit – wenn wir wollen.

„Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ (Mt 10,7).

So lautet der Monatsspruch August. „Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ Mit diesem Satz wird bereits das Wirken Jesu eröffnet. (Mt 4,17) Das fasst seine ganze Botschaft zusammen. Darum geht es in allem, was Jesus sagt und tut. Jesus redet nicht nur, er lebt diese Botschaft. Darum ist es konsequent, dass Jesus genau dies seinen Jüngern mit auf den Weg gibt, als er sie aussendet, das Evangelium, die Frohe Botschaft in die Welt zu tragen. „Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.“ Das ist die Botschaft, das Evangelium. Darum gilt dieser Satz auch für uns heute. Die Nähe des Reiches Gottes in dieser Welt zu leben, ist unser Auftrag: „Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ Das Reich Gottes ist noch nicht da. Wir leben in einer unerlösten Welt. Das spüren wir auch. Zugleich aber steht da etwas vor der Tür, das nicht geleugnet werden kann. Es ist nahe herbeigekommen. Es ist fast greifbar. Es strahlt in unser Leben aus und es strahlt aus unserem Leben in die Welt, in der wir leben. Jesus hat damit nichts Neues entdeckt und er hat auch gar nicht den Anspruch, etwas Neues entdeckt zu haben. Er macht auf etwas aufmerksam, das von Anbeginn an da war. Das Himmelreich ist der Welt nämlich in die Wiege gelegt.

Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen… manchmal erfahren wir das tröpfchenweise von einem Wort zum anderen, in dem, was uns ein anderer sagt: „Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder.“ (Spr 16,24), so der Monatsspruch im Juni. – Freundlichkeit ist gut für den ganzen Menschen innen und außen. Das bedeutet, Worte haben die Kraft, die Welt zu verändern. Worte sind Zaubersprüche. „Aberakadabra“ ist Aramäisch, die Sprache Jesu. Es bedeutet so viel wie: „Ich werde erschaffen, während ich spreche.“ Unsere Worte können eine Welt erschaffen, sie können heilen und zerstören. Darum gilt dann: „Ihr sollt wissen: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ (Jak 1,19) (Monatsspruch Juli). Das Wort klingt mir wie eine alte chinesische Weisheit und tatsächlich erinnert das chinesische Schriftzeichen für „heilig“ oder „weise“ an genau dies: 聖 besteht es aus drei Komponenten: 耳 „Ohr“ , 口 „Mund“ und 王, „König“ Der weise Herrscher ist ein Mensch, der zuerst einmal hinhört und erst dann redet – er langsam zum Zorn. Ist ein solcher Mensch ein Wegbereiter des Himmelreichs in mitten der Spannungen unserer unerlösten Welt? Vielleicht ist sie, ist er jemand, der oder die Gottes Wirken nicht allzu sehr im Wege steht.
Drei Monatssprüchen können uns begleiten in dieser Sommerzeit – wenn wir wollen.

Es grüßt Sie

Martin Röttger

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